IGA erspielt: folgt Negro Kaballo

, , Kommentare deaktiviert für IGA erspielt: folgt Negro Kaballo

Ein Pferd auf Rollschuhen, ein riesiger Wal, Haie, Riesenameisen? Was machen diese Tiere auf der IGA?

Auch ich habe mir verwundert die Augen gerieben. Des Rätsels Lösung: kreative Spielorte für die „Gören“ jeden Alters.

Zur Beruhigung der langjährigen Parkbesucher: die beliebte Bärenschaukel gibt es weiter!

Und die neuen Spielplätze? Absolut nicht 0815!!!!

Sie sind sooo schön verrückt. So „verrückt“ wie die wundervolle Geschichte von Erich Kästner, die als Inspiration dafür dient: „Der 35. Mai oder Konrad reitet in die Südsee“.
(Lesen! Unbedingt! Schön versponnen, voller Fantasie und Verrücktheiten.) Die nachfolgenden Zitate stammen alle aus dieser Geschichte.

Weithin grüßt das Pferd Negro Kaballo vom Kienberg:

„Gestatten Sie, daß ich mich vorstelle, ich heiße Negro Kaballo! Ich trat bis Ende April im Zirkus Sarrasani als Rollschuhnummer auf. Dann wurde ich entlassen und habe seitdem nichts mehr verdient.“

Zirkuspferd auf Rollschuhen

„Was? Das ist der Äquator? rief Konrad und zeigte ungläubig auf das stählerne Band.“

„Der Äquator schaukelte, es war zum Seekrankwerden….. An allen Ecken und Enden tauchten Herden von Menschenhaien auf. Die Viecher waren groß wie Unterseeboote, streckten die gefählichen Mäuler aus dem Wasser und sperrten sie auf, als ob sie gähnten. Sie hatten aber Hunger.“

Echter Wasserspaß garantiert: hier können die Kinder selber das Wasser zum Fließen bringen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„…. brach wüstes Geschrei los. Affenherden, die in den Palmen hockten, kreischten auf…. Ein Elefant hatte den Rüssel um einen Palmenstamm geschlungen und schüttelte den Baum, daß die Kokosnüsse klapperten.“

 

„Es knackte in den Palmen. Sie zerbrachen wie Streichhölzer. Ein graues Ungetüm schob sich aus dem Urwald. Es sah aus wie ein zerbeultes Luftschiff und riß sein zahnloses Maul auf…. “

Und auf dem Kienberg laden die Polynesischen Riesenameisen zum Erklettern ein.

Vielleicht geht es deinen Kindern dann wie Negro Kaballo:

„Herrschaften, nichts für ungut, aber ich bleibe hier.“

„Außerdem will ich das Schimmelfräulein heiraten“

Die größeren Kinder finden bestimmt die automatische Stadt „Elektropolis“ spannend: „Mein liebes Kind, hier in Elekropolis arbeitet man nur zu seinem Vergnügen oder um schlank zu bleiben oder um wem ein Geschenk zu machen oder um was zu lernen. Denn das, was wir zum Leben brauchen, wird samt und sonders maschinell hergestellt….“

 

Für die „Jungen Wilden“ lohnt eine Auszeit im Wald auf dem Kienberg, dort darf hemmungslos im Walderlebnisraum getobt werden. Los, rauf mit euch!

An den Kienbergterrassen warten die „HORIZONTE“ – spannenden Zukunftsprojekte – auf Entdecker und Neugierige. Mehr darüber später.

 

 

 

 

Darunter die Murmelbahn der Welthungerhilfe – Nachdenken mit Spaß:

Wollen deine Kinder eine Veranstaltung auf dem Campus besuchen? Da kann getüftelt, geforscht, gemalt werden, ganz nach Vorlieben. Bei manchen muß man sich anmelden, also vorher Programm und Zeit checken.

Bei so vielen Angeboten zum Toben, Tüfteln, Träumen dürfte keine Langeweile aufkommen, egal wie alt man ist.
Also geh ruhig mit der ganzen Sippe hin, lohnt sich für jeden, und habt zusammen Spaß!

Und aus Beobachtung noch ein Tipp: für den Wasserspielplatz vorsichtshalber Wechselsachen mitnehmen!!!!