Garten „unter Wasser“: Göttergattes Leidenschaft

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Zweitgarten oder Der Garten unter Wasser

Nun einmal zwischendurch ein kurzer Bericht von einer besonderen Pflanze in unserem Zuhause, von einer Rarität:  echte Berliner Pflanze. Das besondere an ihr? Wird gehegt und gepflegt, trinkt und isst… trinkt und isst – aber wächst nicht (zumindest nicht in die Höhe). Erkannt? Richtig. Mein Göttergatte.

Wenn ich so durch den Garten „wusele“, angeblich spiele ich seiner Meinung nach mit den Radieschen (Blödsinn- habe gar keine im Garten, die Schnecken waren immer schneller),kommen  von ihm lauter wohlmeinende Tipps: da an der dritten Tulpe von links wäre noch Staub zu wischen…

Dabei sitzt er auf gemütlich auf der Terasse mit einem Buch in der Hand oder dem Laptop auf den Knien, schön in die äußerste Ecke gekuschelt. Nicht etwa um sich vor der Sonne zu schützen, nein, um nur nicht im Wege zu sein, während ich durch die Beete Schnecken jage. Und frage ich was, kommen gehaltvolle Antworten wie mmmhh, jaja, echt grün, ja blüht schön….

 

 

 

 

 

Mein mich so stets motivierender und unterstützender Gatte ist der festen Überzeugung:

Grünzeug ohne Fische – da fehlt doch was Entscheidendes. 

Ach ja – die Fische!

Mein Göttergatte ist seit fast vierzig Jahren „Unterwasser“-Gärtner, gehört zur Spezies der ausdauernden Aquarianer.

Im Vertrauen: deren Spleen  steht unserer Gartenbegeisterung in nichts nach. Darüber soll er aber gefälligst selber erzählen.